BMW-Vertriebschef Ian Robertson

BMW-Vertriebschef Ian Robertson gibt sich angesichts von Drohungen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump in Richtung der Autoindustrie gelassen. Bild: BMW

Das Konzept sei Teil der Strategie des Münchener Dax-Konzerns. So sichere sich das Unternehmen auf natürliche Weise gegen Währungsschwankungen. Eine besondere Unsicherheit bezüglich der Androhungen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump in Richtung der Autoindustrie sieht der Manager nicht.

Trump hatte kürzlich mehrere Autokonzerne wie General Motors oder Toyota öffentlich ins Visier genommen, weil sie seiner Meinung nach zu viele Fahrzeuge für den US-Markt in Mexiko fertigen. Für den Import von Autos aus Mexiko hatte er daher hohe Strafzölle gefordert und das Freihandelsabkommen Nafta zwischen den USA, Kanada und Mexiko auch generell in Frage gestellt.

Derzeit baut BMW ein Werk im mexikanischen San Luis Potosi, in dem ab 2019 der BMW 3er für den nordamerikanischen Markt vom Band rollen soll. Wo diese Autos letztlich verkauft würden, werde sich zeigen, sagte Robertson. BMW werde aber auch weiterhin kräftig in den USA investieren. Er verwies auf jüngere Pläne, eine Milliarde US-Dollar in ein Werk im Bundesstaat South Carolina zu stecken.