Norbert Reithofer

Die Münchener wollen das eigentlich für 2020 anvisierte Ziel von zwei Millionen Autos bereits 2016 erfüllen. - Bild: BMW

Nach Informationen des “manager magazins” wollen die Münchener das eigentlich für 2020 anvisierte Ziel bereits 2016 erfüllen. Bis 2020 erwarte Konzernchef Norbert Reithofer einen weiteren Wachstumsschub, heißt es laut dem Magazin im Unternehmen. Dann sei ein Absatz von 2,5 Millionen oder sogar 2,6 Millionen Fahrzeugen möglich.

Nach Informationen des Magazins setze die BMW-Spitze dabei vor allem auf eine Reihe neuer Kleinwagen. Der Konzernvorstand überarbeitet gerade seine auf 2012 ausgerichtete Strategie “Number One”. Die Runde will die Leitlinien für die Entwicklung des Unternehmens bis 2020 fixieren.

Reithofer plane mehrere neue Werke, um das Wachstum zu ermöglichen. Unter anderem sei eine neue Automobilfabrik mit einer Jahreskapazitat von bis zu 250.000 Fahrzeugen geplant, berichten BMW-Manager laut “manager magazin”. Das Werk solle alternativ in Osteuropa, Mexiko oder im Süden der USA gebaut werden. Auch in Russland und Brasilien seien neue Produktionsstandorte in Planung. Zusätzlich werde das Werk in Südafrika ausgebaut.

Ein BMW-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

Gestern hatte Audi-Chef Rupert Stadler gegenüber dem “manager magazin” erklärt, den Absatz des Ingolstädter Automobilbauers bis zum Jahr 2020 auf zwei Millionen Fahrzeuge steigern zu wollen.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke