| von Andreas Karius

"Es läuft auf 'gute Ware fürs Geld' hinaus", sagte Jeff Schuster, ein Branchenanalyst bei LMC Automotive. "Bei den deutschen Marken müssen die Elektroautos eine hohe Marktdurchdringung haben, um die Emissionsziele auch nur annähernd zu erreichen, und BMW kann das nicht mit der Palette" aus i3 und i8.

Neben Elektrofahrzeugen hat Krüger den Fokus von BMW auf die Entwicklung selbstfahrender Autos erweitert. Auch damit folgt er einem Trend im globalen Autogeschäft. Der Konzern gab vor Kurzem eine technologische Partnerschaft mit dem US-Chiphersteller Intel und dem israelischen Technologie-Unternehmen Mobileye bekannt, das Systeme für selbstfahrende Autos herstellt. 2021 will BMW das autonome Auto serienreif auf die Straße bringen.

Wenn es um elektrifizierte Fahrzeuge geht, gilt BMW als Vorreiter. Die Elektro-Marke i wurde 2014 eingeführt, um dem wachsenden Interesse an diesen Fahrzeugen Rechnung zu tragen.

Teslas Model S hatte sein Debüt schon 2012 gegeben. Es kostete damals so viel wie die Luxuslimousinen von Mercedes und überraschte den Markt mit seinem rasanten Erfolg bei Käufern und traditionellen Autoliebhabern. BMWs Plug-in-Hybrid i8 zum Basispreis von 140.700 US-Dollar sollte betuchtere Fahrer ansprechen, während der kompaktere i3 ab einem Preis 42.400 Dollar eher den Massenmarkt und vor allem Käufer in Großstädten ansprechen sollte.

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