BMW Oxford

BMW hat sich für den Brexit gewappnet. Notfalls sollen die Komponenten sogar eingeflogen werden. Bild: BMW

| von Stefan Grundhoff

„Wir haben auch Maßnahmen ergriffen, um die Versorgungswege auf dem Luftweg zu sichern", sagt BMW-CEO Harald Krüger. Weniger als fünf Monate vor dem Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union am 29. März 2019, arbeiten die Autohersteller weiter an Eventualitäten, um ihr potenziellen Lieferprobleme zu reduzieren. Die BMW Group hat bereits angekündigt, Produktionsausfälle zu verlagern, um ihre Anlage in Oxford / Großbritannien für die elektrische Version des Mini bis vier Wochen nach dem Brexit vorzubereiten. In einem harten Brexit-Szenario prüft die BMW Group jedoch eine Vielzahl von Optionen, um die Produktion an allen Standorten aufrecht zu erhalten. Luftfracht ist zwar keine billige Option und birgt einige Einschränkungen; dies könnte jedoch eine kurzfristige Lösung sein, um eine kostspielige Anlage nicht zu schließen.