Antriebsstrang eines 3-er BMW Plugin-Hybrids

Antriebsstrang eines 3-er BMW Plugin-Hybrids. Bild: BMW

Um die Emissionsvorgaben der Regierungen erfüllen zu können und so hohe Strafzahlungen zu vermeiden, stattet das Gros der Premiumhersteller seine Modelle mit Plug-in-Hybriden aus. Selbst BMW ? auch wenn sich der Hersteller mit BMW-i bei der reinen E-Mobility stark aus dem Fenster gelehnt hat.

Erst der X5 und nun der neue 3er ? und das schon im kommenden Jahr. BMW stattet nach dem SUV-Nischenprodukt nun sein Volumenmodell mit Plug-in aus. In einigen Jahren soll die komplette Modellpalette mit der Brückentechnologie zu haben sein. Das will BMW aber nicht als Bankrotterklärung für BMWi gelten lassen, sondern als Alternative, um den Flottenverbrauch auf die vorgeschriebenen Werte 2020 zu reduzieren. Die Technologie der BMW-Hybride komme zudem unmittelbar aus der i-Entwicklung. BMW zeigt sich optimistisch, die vorgeschriebenen Emissionsgrenzen zu erreichen. Der neue 3er wird dabei von einem 4-Zylinder-Verbrennungsmotor angetrieben. Gekoppelt mit dem E-Motor kommt der 3er damit auf 2,1 Liter oder 50 g/km. Die Leistung entspricht dem 328i.

Die Hybrid-Technologie wird nach BMW-Experten in den kommenden Jahren das Non-plus-ultra bleiben. Die E-Mobilität brauche einfach ihre Zeit und mit der Brennstoffzelle will BMW erst auf den Markt, wenn das Konzept passt, sagte ein Unternehmenssprecher. Die technische Partnerschaft mit Toyota werde sehr aktiv gepflegt. Toyota bringt das erste Brennstoffzellenfahrzeug 2015 in Serie. Und die Brennstoffzellen-Infrastruktur zu fördern, engagiert sich BMW bei zahlreichen Initiativen wie H2-Mobility Deutschland und Clean Energy Partnership Deutschland Fuell Cell Hydrogen Joint under taking, FCCJ (Fuel Cell Conference Japan) und der Fuel Cell Hydrogen Association (USA).

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Aus Miramas berichtet Christiane Habrich-Böcker