Friedrich Eichiner

Friedrich Eichner: Auch 2012 könnte die Zielbandbreite von acht bis 10 Prozent für die operative Rendite im Kernsegment übertroffen werden. - Bild: BMW

Wie BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichiner im Interview mit der “Börsen-Zeitung” (Samstag) signalisierte, könnte 2012 abermals die Zielbandbreite von acht bis 10 Prozent für die operative Rendite im Kernsegment übertroffen werden. “Bei positiven Rahmenbedingungen ist dies grundsätzlich durchaus möglich”, sagte er. Der Konzern bringt 2012 den überarbeiteten BMW 3er auf den Markt, der mehr als die Hälfte des Verkaufsvolumens ausmacht.

Im Segment Automobile geht die BMW Group mit Blick auf die positive Geschäftsentwicklung im bisherigen Jahresverlauf und die guten Perspektiven für die kommenden Monate nun von einer EBIT-Marge von über zehn Prozent aus. Ursprünglich hat das Unternehmen im Segment Automobile mit einer EBIT-Marge von über acht Prozent gerechnet. Das Unternehmen strebt zudem unverändert einen Return on Capital Employed von über 26 Prozent an.

China nach wie vor ein starker Markt

Der Münchner Premiumautobauer profitiert in diesem Jahr von dem anhaltenden Boom in China und der stabilen Konjunktur in Deutschland. Für den BMW-Finanzvorstand wächst damit die Wahrscheinlichkeit, dass China in absehbarer Zeit zum größten Markt für BMW vor Deutschland und den USA aufrücken wird: “Es könnte durchaus sein, dass China in einigen Jahren unser größter Absatzmarkt wird.”

Eichiners Zuversicht wird aber gedämpft durch die Schuldenkrisen in der EU und in den USA. Sollten diese Probleme nicht gelöst werden, würde sich dies negativ auf die Autobranche auswirken, warnte er.

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