BMW X3

Der BMW X3 soll künftig auch in Rosslyn/Südafrika gebaut werden – Bild: BMW

Über die sich anbahnenden Ausweitung der X3-Fertigung berichtet Bloomberg News. Stammwerk des X3 istSpartanburg, wo die Münchner inzwischen alle SUV-Modelle von X3 bis X6 fertigen. Nun bereitet man sich mit der Ausweitung des erfolgreichen Kompaktmodells einerseits auf die weiter steigende Nachfrage im heiß laufenden Segment vor, zum anderen will man im US-Werk Produktionskapaziäten für den 2016 kommenden X7 frei schaufeln. Für die Produktion des X3 im Werk Rosslyn, das von BMW 1973 eröffnet wurde und damit das älteste Auslandswerk des Herstellers ist, wird in Südafrika rund eine halbe Million Euro investiert. Tim Abbott, Managing Director von BMW South Africa, sagte, dass man die Hereinnahme des X3 als langfristiges Engagement auch mit Blick auf die wachsende Nachfrage nach solchen Fahrzeugen in Nigeria, Kenia und Tansania betrachte. Eine Aussage zum künftigen X3-Produktionsvolumen in Südafrika gibt es nicht. Der Wechel von 3er BMW auf X3 könnte nach Einschätzung von Marktexperten zum Jahr 2018 erfolgen.

Der kompakte Geländegänger soll dort aber die auslaufende 3er Fertigung ersetzen. Vom 3er BMW wurden im vergangenen Jahr 69.000 Einheiten gefertigt, in diesem Jahr dürfte die Zahl nach Einschätzung von IHS Automotive bei knapp über 70.000 Fahrzeugen liegen.

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Frank Volk