BMW Zentrale München

Die Rendite von BMW dürfte 2012 nach Expertenmeinung erneut im zweistelligen Prozentbereich liegen. - Bild: BMW Group

Mit knapp 1,85 Millionen Autos der Marken BMW, Rolls-Royce und Mini verkaufte der Dax-Konzern im vergangenen Jahr trotz des schwierigen Marktumfelds in Europa weltweit gesehen mehr als je zuvor. Erfolgsgaranten waren einmal mehr die Märkte in China und den USA, wo der Absatz deutlich zulegte.

Erfolgsgaranten bleiben China und USA

Mit dem Verkaufsplus von mehr als zehn Prozent kletterten nach Schätzungen von Analysten auch die Einnahmen und die Gewinne auf neue Rekordhochs. Obwohl massive Investitionen in das Produktionsnetz und den Ausbau der Modellpalette sowie die Entwicklung alternativer Antriebskonzepte auf dem Unternehmen lasteten, hat BMW wohl weder operativ noch netto jemals mehr verdient als 2012.

Die vielbachtete Rendite im Automobilgeschäft dürfte 2012 nach Expertenmeinung erneut im zweistelligen Prozentbereich und damit über dem Zielkorridor von acht bis zehn Prozent gelegen haben. Konkurrent Audi schaffte elf Prozent, Mercedes-Benz nur gut sieben Prozent.

Aktionäre könnten sich auf höhere Dividende freuen

Über das Gewinnplus dürfen sich auch die BMW-Aktionäre freuen: Sie sollen nach Analystenschätzungen für das abgelaufene Geschäftsjahr mit einer höheren Dividende bedacht werden. Sollte es so kommen, wären auch das neue Höchstmarken. Für 2011 hatte BMW eine Gewinnbeteiligung von 2,30 Euro je Stamm- und 2,32 Euro je Vorzugsaktie gezahlt.

BMW legt traditionell im März vorläufige Zahlen für das jeweils abgelaufene Geschäftsjahr vor. Einen konkreten Ausblick für Gewinn und Rendite werden die Münchener bei dieser Gelegenheit wohl noch nicht geben. Der folgt in der Regel erst auf der Bilanzpressekonferenz, die am 19. März stattfinden wird.

Münchner bleiben weiter auch Erfolgskurs

Klar ist allerdings bereits, dass die Verkäufe in diesem Jahr weiter zulegen sollen. Der Anfang ist gemacht: Im Januar und Februar stellte BMW jeweils neue Verkaufsrekorde auf und brachte insgesamt knapp 257.000 Autos an die Kunden in aller Welt. Ein Zuwachs von gut sieben Prozent.

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Dow Jones Newswires/kru