Audi China

Die VW-Tochter Audi bleibt weiter die erfolgreichste Premiummarke im Reich der Mitte. - Bild: Audi

Im vergangenen Monat stieg der Absatz gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf 1,59 Millionen Pkw, wie der Branchenverband CAAM am Donnerstag mitteilte. Seit Jahresbeginn legten die Verkäufe damit um 17 Prozent auf 4,4 Millionen Autos zu.

Volkswagen kann konzernweites Plus verbuchen

Noch stärker wuchs Europas größter Autobauer mit seiner Kernmarke Volkswagen. Von Golf und Co. verkauften die Wolfsburger in den ersten drei Monaten fast 600.000 Autos und damit beinahe ein Viertel mehr als vor einem Jahr. Auch die zum VW-Konzern gehörende Sportwagenschmiede Porsche legte um knapp ein Viertel auf über 8.800 Autos zu. Die Konzernschwester Audi – erfolgreichste Premiummarke in China – setzte bis Ende März erstmals mehr als 100.000 Autos ab, ein Plus von gut 14 Prozent.

Daimler sieht langsam Licht am Ende des Tunnels

Zwar legte auch der Rivale BMW im ersten Quartal zu, konnte das Tempo der VW-Töchter aber nicht ganz halten. Die Münchner wurden gut 86.000 Autos los und damit knapp acht Prozent mehr als in den ersten drei Monaten 2012.

Einzig Daimler konnte zum Jahresstart nicht von dem wachsenden Markt profitieren: Die Stuttgarter setzten mit gut 50.000 Stück nur etwa halb so viele Pkw ab wie Audi und mussten damit einen Rückgang von fast elf Prozent verbuchen. Im März ging es zumindest wieder etwa bergauf, die Verkäufe stiegen um knapp sechs Prozent.

Neben dem Pkw-Absatz legte in China auch der Nutzfahrzeugmarkt zu. Hier stiegen die Verkäufe aber nur leicht um knapp drei Prozent auf fast 450.000 Stück. Insgesamt wurden in China seit Januar damit mehr als 5,4 Millionen Pkw und Nutzfahrzeuge verkauft.

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dpa/Guido Kruschke