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Der Kabel- und Bordnetzhersteller Leoni will seinen Umsatz im kommenden Jahr auf etwa 4,1 Milliarden Euro steigern und den Gewinn überproportional dazu. - Bild: Leoni

Wie das Unternehmen überdies bekannt gab, erzielte Leoni mit rund 49 Millionen Euro (Q4 2012: 39,1 Mio. Euro) den besten Quartalswert des Geschäftsjahres beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT). Gleichwohl traten im Schlussquartal 2013 außerordentliche vor allem im Non-Automotive-Geschäft auf, ohne die das Ergebnis noch besser ausgefallen wäre. Unter anderem handelt es sich um Rückstellungen für eine Altlastensanierung in einem deutschen Werk sowie Restrukturierungs-aufwendungen an einem weiteren deutschen Standort, deren Ergebniswirksamkeit ursprünglich für das 1. Quartal 2014 erwartet worden war.

Altlasten trüben Ergebnis

In Summe belasten diese Einmaleffekte, die im November und Dezember verbucht werden mussten, das Konzernergebnis mit circa 4 Millionen Euro. Das EBIT beläuft sich im Gesamtjahr den vorläufigen Berechnungen zufolge auf rund 163 Millionen Euro, etwa 7 Millionen weniger als ursprünglich erwartet. Der Jahresüberschuss wird laut Unternehmen voraussichtlich bei rund 106 Millionen Euro (2012: 157,0 Mio. Euro) liegen.

Eine umfassende Berichterstattung wird mit der Vorlage der endgültigen Jahreszahlen im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 25. März sowie der Analysten- und Investorenkonferenz am 26. März erfolgen. Dann wird Leoni auch eine konkrete Prognose für das Geschäftsjahr 2014 bekannt geben.

Wachstumspläne bestätigt

Beim Umsatz hatte das Unternehmen bereits eine weitere Zunahme auf etwa 4,1 Mrd. Euro in Aussicht gestellt. Den Gewinn will Leoni überproportional steigern.

Untermauert hat der Kabelspezialist auch seine Mittelfrist-Perspektive. Vor allem aufgrund des bereits gut gefüllten Orderbuchs der Bordnetz-Division will Leoni im Jahr 2016 die die Umsatzschwelle von 5 Milliarden Euro erreichen. Bis dahin soll die Umsatzrendite auf 7 Prozent steigen.

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Leoni/Frank Volk