Das erklärte der ehemalige Daimler-Manager am Rande Internationalen Automobilausstellung gegenüber AUTOMOBIL PRODUKTION. Demnach kaufe die wiederauferstandene Marke die nötigen Komponenten von Systemlieferanten zu. Eine eigene Batteriefabrik oder eine eigene Produktion von Elektromotoren sei nicht geplant, so Walker.

Welches Modell elektrifiziert wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Der Autobauer plant allerdings, sein Produktportfolio in den kommenden Jahren kontinuierlich auszubauen. So sollen jährlich mindestens zwei neue Modelle auf den Markt kommen.

Zu Beginn soll die SUV-Familie ausgebaut werden, danach werden weitere Segmente folgen. “Die Borgward-Familie wird wettbewerbsfähig sein”, sagte Walker und fügte hinzu: “Unser Geschäftsmodell steht auf robusten finanziellen und strategischen Säulen.”

Wichtigster Geldgeber ist der Borgward-Alleineigentümer Foton. Der chinesische Nutzfahrzeughersteller ist der vier großen Autokonzerne Chinas, der aber bislang auf Geheiß der Staatsführung in Peking keine Pkw bauen darf. Mit Sicherung der Namensrechte an Borgward und dem damit einhergehenden Aufbau eines Pkw-Produzenten kommt Foton nun indirekt doch zum Zug beim Autobau.

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Gabriel Pankow