Bosch Yorii

Bosch Produktionsstandort in Yorii, Japan. - Bild: Bosch

Nach jetzigem Kenntnisstand gebe es unter den Beschäftigten keine Verletzten und Toten, sagte ein Sprecher am Sonntag zu Dow Jones Newswires. Japan ist der umsatzstärkste Markt in der Region Asien-Pazifik und eine zentrale Drehscheibe des asiatischen Geschäfts von Bosch.

Bosch betreibt in Japan 36 Standorte mit etwa 8.000 Mitarbeitern, davon rund 130 Deutsche. Der Großteil der Bosch-Fabriken befindet sich in der Region um Tokio.

Es gebe Schäden an Gebäuden, die sich aber im Rahmen hielten, sagte der Sprecher. Massive Statikschäden seien dagegen bisher nicht festgestellt worden. Stromausfälle sorgten zeitweise für Produktionsausfälle.

Bosch erwartet nicht, dass die bisherigen Vorkommnisse die Produktion stark beeinträchtigen werden. Vereinzelte Schwierigkeiten gebe es aber auf Zuliefererseite, sagte der Sprecher.

Ausländischen Mitarbeitern hat Bosch freigestellt, das Land zu verlassen und unterstützt sie dabei. 40 Mitarbeiter wurden bereits mit Linienflügen ausser Landes gebracht, 50 haben die Ausreise selbst organisiert. Aktuell versucht der Autozulieferer gemeinsam mit anderen deutschen Unternehmen, Charterflüge zu organisieren, um weitere Beschäftigte aus Japan zu bringen.

Dow Jones Newswires/gk