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Wegen illegaler Preisabsprachen muss Bosch jetzt eine Millionen-Strafe zahlen. – Bild: Bosch

Die Ermittlungen gegen verschiedene Zulieferer laufen schon seit Jahren. Das US-Justizministerium teilte nun am Dienstag mit, dass der deutsche Zulieferer sich in dem Verfahren schuldig bekannte. Das Unternehmen akzeptiere demnach eine Strafzahlung in Höhe von 57,8 Millionen Dollar. Bosch wird beschuldigt Zündkerzen, Sauerstoffsensoren und Anlasser zu überhöhten Preisen an Volkswagen, Daimler, Ford und GM verkauft zu haben.

Neben Bosch haben sich laut US-Justiz bereits 34 Zulieferer schuldig bekannt. Die Gesamtsumme der Strafen beläuft sich auf insgesamt 2,5 Milliarden Dollar. Damit nicht genug: Auch mehrere Manager wurden zur Rechenschaft gezogen. Teilweise verhängte die US-Justiz Gefängnisstrafen.

Der Zulieferer aus Deutschland ist die dritte europäische Firma, die im Rahmen der Ermittlungen angeklagt worden war. Das Gros des Preiskartells bilden Zulieferer aus Japan.

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Gabriel Pankow