Stefan Asenkerschbaumer

Stefan Asenkerschbaumer: "Wenn Bosch gleichzeitig seine Kosten senken kann, wird das Ergebnis besser als im Jahr 2012." - Bild: Bosch

“Das Jahr ist verhalten gestartet, aber wir gehen von einer Belebung im zweiten Halbjahr aus”, sagte der neue Vize-Chef des Technikkonzerns, Stefan Asenkerschbaumer, der “Süddeutschen Zeitung” (Montag). “Wenn wir gleichzeitig unsere Kosten senken können, wird das Ergebnis besser als im Jahr 2012.”

Damals war der operative Gewinn wegen Milliardenverlusten in der Solarsparte um etwa die Hälfte auf 1,3 Milliarden Euro eingebrochen. Der Umsatz war 2012 nur leicht auf 52,5 Milliarden Euro gestiegen.

Das erklärte Bosch-Ziel von acht Prozent operativer Rendite – dem Verhältnis vom Gewinn zum Umsatz – wird Asenkerschbaumer zufolge 2013 allerdings noch nicht erreicht. Bosch hatte bereits angekündigt, sich mit einem harten Sparkurs gegen Umsatzeinbrüche zu wappnen. Sollte Personalabbau nicht vermeidbar sein, gehe man “einen möglichst sozialverträglichen Weg”, sagte der Vize-Chef dem Blatt.

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dpa/Guido Kruschke