Matthias Wissmann

Für das Gesamtjahr rechnet VDA-Präsident Matthias Wissmann nur noch mit einem Absatz zwischen 2,9 und drei Millionen Einheiten. - Bild: Auto-Reporter.NET

Denn insgesamt sanken die Neuzulassungen in Deutschland seit Jahresbeginn um knapp neun Prozent auf 958.000 Fahrzeuge.

Insgesamt wurden im April mit 284.500 Pkw rund vier Prozent mehr Autos als im Vorjahr in Deutschland neu zugelassen. Auch der Auftragseingang aus dem Inland konnte sich stabil auf dem Vorjahresniveau halten. Insgesamt konnte der April jedoch nicht über den sehr schwachen Jahresstart hinwegtäuschen.

VDA korrigiert seine Prognose

“Wir gehen zwar davon aus, dass sich die Lage am deutschen Markt im zweiten Halbjahr bessert”, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann. Für das Gesamtjahr rechnet er jedoch vor dem Hintergrund dieses schwierigen Umfelds nur noch mit einem Absatz zwischen 2,9 und drei Millionen Einheiten. Zuvor war er von gut drei Millionen ausgegangen.

Der relativ schwache Jahresstart habe sicher auch mit den anhaltenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit der europäischen Schuldenkrise zu tun, heißt es in der Mitteilung des VDA. Gegenwind komme aus Südeuropa. Die seit zwei Jahren währende Diskussion über die weitere Entwicklung in der Eurozone verunsichere und führe bei vielen Kunden zu einer Kaufzurückhaltung. Auch der lange Winter habe diesen Trend noch zusätzlich verstärkt.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke