Audi H-Tron-Brennstoffzellentechnologie

Audi will laut einer aktuellen Meldung des Brennstoffzellenherstellers Ballard sein Programm zur Entwicklung von wasserstoffgetriebenen Autos beschleunigen. Bild: Audi

| von Andreas Karius

Im Rahmen des Audi-Auftrags soll sich die Entwicklung bei Ballard auf die Neuanordnung der aktuellen Brennstoffzellen-Stacks konzentrieren und so den Entwicklungsprozess für eine neue Generation von Brennstoffzellen beschleunigen, teilte Ballard Power Systems mit. "Die Beschleunigung des Hymotion-Programms bestätigt das Engagement der Volkswagen Gruppe in der Brennstoffzellentechnologie sowie die langfristige Partnerschaft mit Ballard", sagte Randy MacEwen, Präsident und CEO von Ballard.

Der Auftrag ist Teil eines Vertrags über Entwicklungsdienstleistungen, der eine Laufzeit von 6 Jahren ha und den Ballard und VW bereits 2013 geschlossen haben. Das geschätzte Auftragsvolumen liegt laut Ballard bei 100 bis 140 Millionen kanadischen Dollar (etwa 80 bis 112 Millionen US-Dollar bzw. etwa 67 bis 94 Millionen Euro). Der Vertrag sieht eine eventuelle Verlängerung von zwei Jahren ab 2019 vor. 

 

Ballard soll laut dem Vertrag Brennstoffzellen für den Einsatz in Hymotion-Autos der Volkswagen Gruppe entwickeln und bauen. VW hatte Audi kürzlich die Verantwortung für die Entwicklung der Brennstoffzellentechnik übertragen und versucht derzeit, die Zeit bis zur Serienfertigung von Brennstoffzellenfahrzeugen zu verkürzen. 

Das erste Brennstoffzellenfahrzeug von VW soll angeblich ein SUV auf Basis der H-tron quattro-Studie sein, die auf der Detroit Auto Show Anfang des Jahres vorgestellt wurde. Das Fahrzeug verbraucht 1 kg Wasserstoff auf 100 km und hat eine Reichweite von bis zu 600 km.

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