Batterielieferant CATL

Als Lieferant von Batteriezellen auch bei deutschen Autobauern hoch im Kurs: CATL hat einen Großauftrag von Daimler erhalten. Bild: CATL

Bei BMW ist CATL als Lieferant von Batteriezellen bereits dick im Geschäft, nun also auch bei Daimler. Wie Sabine Angermann, Bereichsleitung Einkauf und Lieferantenqualität für Rohmaterial und Strategie bei Mercedes-Benz, bei der Vorstellung des neuen Systems zur Sicherung der Nachhaltigkeit in der Lieferkette sagte, habe das chinesische Unternehmen einen „Auftrag in großem Umfang“  von Daimler erhalten. Wie groß dieser Umfang ist, konkretisierte die Managerin aber nicht. Der Auftrag dürfte sich im Wesentlichen auf die ab Ende 2019 kommenden Modelle der elektrischen EQ-Reihe beziehen.

Bereits seit einiger Zeit gibt es Gerüchte im Markt, dass CATL den Bau eines Batteriewerks für die Elektromobilität in Europa plant. Mit dem Auftrag von Daimler dürfte die Wahrscheinlichkeit weiter gestiegen sein.

Bei dem Gespräch in kleiner Runde im Mercedes-Werk Untertürkheim hob Renata Jungo Brüngger, im Vorstand der Daimler AG für Integrität und Recht verantwortlich, mit Blick auf die Elektromobilität die Notwendigkeit hervor, Transparenz in der Lieferkette zu schaffen und in Zusammenarbeit mit Zulieferern ein System zu etablieren, durch das man Menschenrechtsverletzungen frühzeitig entgegen treten kann. Hintergrund: das Vorkommen von Rohstoffen wie Kobalt und Lithium ballt sich vielfach in Entwicklungsländern mit schwierigen Arbeitsbedingungen. So werden etwa 60 Prozent des weltweiten Kobaltvorkommens im Kongo vermutet.  

Zuversichtlich zeigte man sich seitens Daimler bei dem Termin, dass die Beschaffung von Rohstoffen aus heiklen Ländern bald ein Ende hat. Wie Angermann sagte, arbeite man intensiv an Ersatzstoffen für Lithium und Kobalt und gehe davon aus, dass man diese ab 2025 nicht mehr benötige. Weitere Detail wurden nicht genannt.

        

  • Die Daimler-Studie EQ, im Herbst 2016 feierlich an den Ufern der Seine enthüllt, soll alsbald den Sprung ins Serienkleid schaffen. Bild: Daimler/press-inform. Bild: Daimler/press-inform

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  • Das künftige Serienauto soll über beide Achsen angetrieben werden und die Motorleistung soll bei bis zu 300 Kilowatt liegen. Bild: Daimler/press-inform

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  • Der EQ soll eine Reichweite von 500 Kilometern haben. Bild: Daimler/press-inform

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  • Die Motorleistung lässt sich je nach Betriebszustand beliebig zwischen beiden Achsen hin- und herschieben. Bild: Daimler/press-inform

    Die Motorleistung lässt sich je nach Betriebszustand beliebig zwischen beiden Achsen hin- und herschieben. Bild: Daimler/press-inform

  • Preislich dürfte der Mercedes EQ kaum unter 70.000 Euro beginnen. Bild: Daimler/press-inform

    Preislich dürfte der Mercedes EQ kaum unter 70.000 Euro beginnen. Bild: Daimler/press-inform

  • Nach ein paar Metern auf dem Beifahrersitz lässt sich zu den dynamischen Qualitäten des Elektro-Benz nicht viel sagen. Bild: Daimler/press-inform

    Nach ein paar Metern auf dem Beifahrersitz lässt sich zu den dynamischen Qualitäten des Elektro-Benz nicht viel sagen. Bild: Daimler/press-inform

  • Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

    Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

  • Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

    Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

  • Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

    Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

  • Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

    Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

  • Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

    Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

  • Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

    Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

  • Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

    Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

  • Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

    Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

  • Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

    Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

  • Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

    Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

  • Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

    Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

  • Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

    Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

  • Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform

    Mercedes EQ Concept. Bild: Daimler/press-inform