Qoros_China_Verkauf

Fährt in eine ungewisse Zukunft: Qoros-Eigner Chery und Kenon Holdings wollen ihre Anteile am defizitären Autobauer verringern. Bild: Qoros

Die einst mit Knowhow deutscher Manager aus der Taufe gehobene und bereits als großer China-Rivale von VW gehandelte Marke Qoros kommt nicht auf die Beine.

Nachdem die junge Marke in den vergangenen drei Jahren einen Verlust von umgerechnet einer Milliarde angehäuft hat, scheinen nun auch die Eigner, Chery Automobile und Kenon Holdings, endgültig die Lust zu verlieren. Bereits im Juni hatte Kenon Holdings angekündigt, seinen Anteil an Qoros auf 25 Prozent reduzieren zu wollen. Unterdessen hat nun Chery Automobile einen Anteil von 25,5 Prozent am Autobauer für umgerechnet 248 Millionen US-Dollar angeboten. Es sei allerdings nicht gelungen einen Interessenten zu finden, meldet Automotive News.

Qoros wurde 2007 gegründet, 2013 kam man mit dem ersten Auto an den Markt. Die hochgesteckten Erwartungen konnte die Marke nie erfüllen, zuletzt machte man hauptsächlich durch Strategiewechsel begleitet von einer Hire-and-Fire-Politik in der Chefetage von sich Reden.