BMW X6

Im Juli 2015 verkaufte BMW 3.648 Einheiten des X6 – ein Plus von 71,5 Prozent zum Vorjahresmonat. – Bild: BMW

In Europa und den USA können sich die Absatzzuwächse von BMW sehen lassen. In den Vereinigten Staaten stiegen die Auslieferungen in den ersten sieben Monaten um 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert auf gut 231.000 verkaufte Fahrzeuge. In Europa steigerte der Premiumhersteller seinen Absatz auf fast 564.000 Einheiten. Das entspricht einem Plus von 9,7 Prozent.

Das die Münchner dennoch insgesamt nur ein Absatzwachstum von 5,2 Prozent vorweisen können, liegt an mageren Zuwächsen auf dem so wichtigen chinesischen Markt. Von Januar bis Februar verkaufte BMW in der Volksrepublik gut 265.000 Autos. Das entspricht lediglich einem leichten Plus von 1,3 Prozent.

BMW-Vertriebschef Ian Robertson gibt sich dennoch zuversichtlich: “Trotz der Volatilität in einigen Märkten verzeichnet die BMW Group weiterhin ein stabiles Absatzwachstum weltweit.” Er setzt vor allem auf das Europa-Geschäft und die wachsenden Märkte in der NAFTA-Region. “Daher bleibe ich zuversichtlich, dass sich die positive Absatzentwicklung der ersten sieben Monate im weiteren Jahresverlauf fortsetzen wird”, so Roberston weiter.

Bereits Ende Juli reagierte BMW auf die Marktschwäche in China. Eine Auffrischung des Produktportfolios und neue Einstiegsvarianten sollen den Absatz ankurbeln. Eine tragende Rolle dabei spielen der neue 7er BMW und ein Einstiegsmodell des des 3er, die Ende des Jahres kommen sollen. Zudem seien neue Einstiegsmodelle für den chinesischen Markt von X5 und X6 vorgesehen, zitiert Reuters einen Sprecher von BMW China.

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gp