Im Moment läuft’s beim französischen Autobauer PSA. – Bild: Peugeot

Im Moment läuft’s beim französischen Autobauer PSA. – Bild: Peugeot

In den drei Monaten von Januar bis März legte der Umsatz um 4,6 Prozent auf 13,7 Milliarden Euro zu. In der größten Sparte Peugeot stiegen die Einnahmen auf einer Pro-Forma-Basis, die die Beteiligung an chinesischen Joint Ventures enthält, um 3,3 Prozent auf 10,2 Milliarden.

Der Hersteller, der seine Autos sowohl unter dem Markennamen Peugeot als auch unter den Marken Citroën und DS baut, erhöhte auch seine Prognose für die Entwicklung des europäischen Automarktes. Die Nachfrage in der Region dürfte demnach in diesem Jahr um 4 Prozent steigen. Zuvor hatte Peugeot lediglich ein Wachstum von 1 Prozent prognostiziert.

Angesichts der wirtschaftlichen Erholung in Europa hat PSA vergangene Woche bereits angekündigt, seine Produktion für diese Jahr zu erhöhen. Bis Ende August sollen in Europa mehr als 60.000 Fahrzeuge zusätzlich vom Band laufen. Alle PSA-Marken seien von der Maßnahme betroffen. Der Fahrzeugabsatz in der Region ist im ersten Quartal insgesamt um 8,6 Prozent gestiegen, wie der Branchenverband ACEA mitteilte.

Getrieben wurde die Umsatzentwicklung aber auch durch das starke Wachstum in China, wo der Markt um insgesamt 10 Prozent zulegte. PSA rechnet im Reich der Mitte 2015 mit einem Nachfrageanstieg um rund 7 Prozent, während sie in Lateinamerika um etwa 10 Prozent und in Russland um rund 30 Prozent sinken dürfte.

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gp / Quelle: Dow Jones Newswires