Buick in China. Bild: General Motors

Trotz massiver Preissenkungen musste GM auch im Mai ein Absatzminus in China hinnehmen. Bild: General Motors

Insgesamt verkaufte der US-Autobauer im Gebinde mit seinem Joint-Venture-Partner SAIC, zu dem unter anderem die lokal erfolgreiche China-Marke Wuling zählt, im Mai 252.567 Autos. Das sind vier Prozent weniger als im Mai des Vorjahres. Damit blieb GM erneut deutlich hinter der Entwicklung des Gesamtmarktes zurück, der um 5,1 Prozent auf 1,47 Millionen Einheiten zulegte. Bereits im April hatte der US-Hersteller im Minus gelegen und hatte darauf mit massiven Preisreduzierungen für 40 Modelle reagiert. Schnelle Abhilfe hat das offenbar nicht gebracht. Das erneute Minus begründete GM-China-Chef Matt Tsien mit Modellwechseln und dem Auslaufen wichtiger Fahrzeuge. Tsien kündigte an, dass man angesichts des starken Wachstums im Bereich SUV und MPV diese Segmente mit neuen Modellen stärken werde. Für das Gesamtjahr rechnet er in China mit einem Marktwachstum von sechs bis acht Prozent.

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Frank Volk