Das war knapp für den VW Lavida, seit Jahren ein absoluter Topseller der Wolfsburger auf dem wichtigsten Automarkt der Welt. Zwar konnte die Limousine auch in diesem Jahr den Absatz um knapp 3,3 Prozent auf exakt 379.069 Einheiten steigern. Weil es aber für das Haval H6, lokale SUV-Marke von Great Wall, um 18,1 Prozent auf 373.229 Einheiten aufwärts ging, wurde es am Ende nochmal richtig eng. Der massive Aufschwung, den im vergangenen Jahr chinesische Anbieter verzeichneten, untermauert der Drittplatzierte: um sagenhafte 167,3 Prozent schossen die Verkaufszahlen des Baojun 730 nach oben, ein Familien-Van der GM-Wuling-Billigmarke Baojun. Das Modell verdängte die Volkswagen-Modelle Sagitar, New Santana und Jetta auf die Plätze. Ebenfalls starke Zuwächse verzeichnete unter den Top Ten der Buick Excelle GT.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr am chinesischen Automarkt 23,6 Millionen Neufahrzeuge zugelassen. Das entspricht einem Plus von sechs Prozent. Marktführer mit 2,66 Millionen Einheiten bleibt Volkswagen. Da die Marke aber bei einem wachsenden Gesamtzahlen weniger Autos verkaufte als im Vorjahr, rutscht der Volkswagen-Marktanteil von 15 auf 14,1 Prozent ab. Damit liegen die Wolfsburger aber immer noch weit vor Hyundai (1,06 Millionen Einheiten, 5,6 % Marktanteil). Die Südkoreaner wiederum rangieren nur noch knapp vor der GM-Marke Buick (1,03 Mio Einheiten, 5,5 % Marktanteil) und Toyota (1,01 Millionen Einheiten, 5,3% Marktanteil.

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Frank Volk