BMW i8

Die abgeworbenen BMW-Manager waren maßgeblich an der Entwicklung des i8 beteiligt. Bild: BMW

Mit Designer Benoit Jacob, Antriebs-Experte Dirk Abendroth und Produktmanager Henrik Wenders kehren gleich drei führende des Köpfe des BMW-i-Projekts dem deutschen Premiumhersteller den Rücken. Das geht aus übereinstimmenden Medienberichten hervor. Damit holt sich das Future Mobility genannte Unternehmen mal wieder Know-how aus München. Den früheren i8-Projektleiter haben die Chinesen bereits abgeworben.

Finanziell kann es sich das Start-up locker leisten, hochkarätige Führungskräfte einzukaufen. Hinter dem Unternehmen stehen mit Tencent Holdings, China Harmony Auto und Foxconn äußerst finanzkräftige Geldgeber. Und die wollen was sehen für ihr Geld. So lautet der Plan einen ernsthaften Tesla-Konkurrenten aus dem Boden zu stampfen.

Die Entwicklungszentren der neuen E-Autofirma sollen laut chinesischen Zeitungsberichten in Taiwan und München entstehen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass auch im Silicon Valley ein R&D-Center entstehen solle. Die Produktion soll dann wiederum in China erfolgen.