E-Mobilität

2019 wurden weltweit rund 2,3 Millionen Elektro- und Pluginhybrid-Fahrzeuge neu zugelassen –vier Prozent mehr als 2018. Bild: Volkswagen

| von Roswitha Maier

Im vergangenen Jahr wurden einer Erhebung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) zufolge weltweit nur rund 2,3 Millionen Elektro- und Pluginhybrid-Fahrzeuge neu zugelassen – nur vier Prozent mehr als 2018. Im vergangenen Jahr waren die Neuzulassungen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mit entsprechenden Antriebstechnologien noch um satte 74 Prozent gewachsen.

E-Auto-Förderung weg - Wachstum weg

Entscheidender Faktor für die Vollbremsung ist laut ZSW, dass die beiden wichtigsten Märkte China und USA die Förderung für batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge zurückfuhren. In China, das für gut die Hälfte der Neuzulassungen bei Elektroautos und Plug-in-Hybriden verantwortlich ist, ging es daraufhin um vier Prozent abwärts.

In den USA, die ein weiteres Siebtel des Weltmarkts darstellen, sanken die Neuzulassungen sogar um neun Prozent. Diese Rückgänge überschatten, dass die Elektro-Neuzulassungszahlen in den meisten anderen relevanten Märkten weiter kräftig zulegen. Deutschland verzeichnete ein Plus von 61 Prozent auf 108.600 Einheiten, was die Bundesrepublik an Norwegen vorbei auf den weltweit dritten Platz hebt.

Auch wenn das Wachstum bei den Neuzulassungen einbrach, steigt der weltweite Bestand an Elektroautos und Plug-in-Hybriden noch kräftig an, da die Technologie erst seit einigen Jahren in größeren Stückzahlen auf die Straßen kommt. 7,9 Millionen Elektroautos und Plug-in-Hybride bedeuten ein Plus von 41 Prozent.