Neben dem neuen “Sagitar” muss in China auch der “Beetle” zur Reparatur.

Neben dem neuen “Sagitar” muss in China auch der “Beetle” zur Reparatur. Bild: Volkswagen

Bei den betroffenen Fahrzeugen geht es um Probleme an der Hinterachse. Wie mehrere Nachrichtenagenturen berichten, wird das chinesische Joint Venture FAW-Volkswagen deswegen 563.605 Modelle des neuen Sagitar zurückrufen, die zwischen Mai 2011 und 2014 produziert wurden. Reuters beruft sich dabei auf eine Mitteilung der Qualitätsüberwachungsbehörde General Administation of Quality Supervision, Inspection and Quarantine auf ihrer Website.

Wegen des selben Problems rufe Volkswagen außerdem 17.485 Beetle zurück.

FAW-Volkswagen, das mehrheitlich in Besitz der staatseigenen China FAW Group Corp ist, lehnte einen Kommentar ab. Offizielle Stellungnahmen von Volkswagen China waren von der Nachrichtenagentur bislang nicht zu erhalten.

Im vergangenen Jahr hatte VW knapp 385.000 Fahrzeuge in China wegen Getriebeproblemen zurückrufen müssen. Zuvor war der deutsche Hersteller in staatlichen Medien wegen schlechter Geschäftspraktiken gerügt worden.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat VW mehr als 2,7 Millionen Fahrzeuge in China an Kunden ausgeliefert, 15,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Wachstum der chinesischen Industrie insgesamt betrug dagegen nur 7 Prozent.

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Andreas Karius