China Autos

Im Sommer legt der chinesische Automarkt ein Päuschen ein. Wegen der Hitze stehen in manchen Werken sogar die Bänder in den Sommermonaten regelmäßig still. - Bild: Xinhua/Hou Dongtao

Auf Chinas Automarkt macht sich die Sommerflaute breit. Zwar sind im Juli noch 9,7 Prozent mehr Pkw verkauft worden. Dies war aber die geringste Steigerung in vier Monaten, wie der Branchenverband mitteilte.

Im Juli und August ist in der chinesischen Autobranche “Nebensaison”, viele Hersteller schließen wegen des warmen Wetters ihre Werke. Der von der Regierung unterstützte Verband der Automobilbauer hatte seine Prognose zum Absatz in China in diesem Jahr Mitte Juli nach unten revidiert. Strengere Umweltvorschriften sowie ein sich verlangsamendes Wirtschaftswachstum und weniger Bedarf an Nutzfahrzeugen brächten die Nachfrage ins Stocken. Der Verband sieht die Verkäufe nun bei 23,8 Millionen Stück, das sind 8,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Januar hatte der Verband noch eine Zunahme um bis zu 10 Prozent vorhergesagt.

Insgesamt verließen im weltweit größten Automarkt 1,36 Millionen Limousinen, SUVs und Minivans die Schauräume, nach rund 1,24 Millionen im Vorjahr. Zusammen mit Nutzfahrzeugen ergab sich ein Absatz von 1,62 Millionen Einheiten, was einer Zunahme um 6,7 Prozent entsprach.

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Dow Jones Newswires / Gabriel Pankow