Dämpfte die Hoffnung auf einen Nettogewinn für 2010: Sergio Marchionne, CEO der Chrysler Group

Dämpfte die Hoffnung auf einen Nettogewinn für 2010: Sergio Marchionne, CEO der Chrysler Group LLC. - Bild: Chrysler

Damit teilte Marchionne der Möglichkeit eine Absage, der sich aufhellende Ausblick könne sich schneller als erwartet in starken Finanzergebnissen niederschlagen. Der Chrysler-CEO dämpft die Hoffnung auf einen Nettogewinn für 2010, wie Dow Jones Newswires meldet.

Die Chrysler Group LLC aus Auburn Hills hatte im zweiten Geschäftsquartal ihren Nettoverlust verringert und operativ einen Gewinn von 183 Millionen Euro geschrieben.

Bei Vorlage des Zwischenberichts Anfang August hatte sich der Konzern zudem für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres optimistisch gezeigt und eine Erhöhung seiner Jahresprognose bei Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal in Aussicht gestellt.

Bislang erwartet der US-Automobilhersteller einen Umsatz in einer Spanne zwischen 40 und 45 Milliarden US-Dollar. Damit könne Chrysler operativ die Gewinnschwelle erreichen oder sogar einen kleinen operativen Gewinn von bis zu 0,2 Milliarden US-Dollar erzielen, so der bisherige Ausblick.

Wann auch unter dem Strich bei Chrysler ein Gewinn stehen wird, hat Marchionne bislang immer offen gelassen.