Auch dank dem Cherokee verdiente Chrysler im zweiten Quartal 2014 ordentlich. Bild: Fiat-Chrysler

Auch dank dem Cherokee verdiente Chrysler im zweiten Quartal 2014 ordentlich. Bild: Fiat-Chrysler

Besonders die Nachfrage nach dem Jeep Cherokee und den Ram Pickup trieb den Profit nach oben. Gleichzeitig kletterte der Umsatz um 14 Prozent auf 20,5 Milliarden Dollar. Weltweit verkaufte Chrysler im zweiten Quartal 727 000 Fahrzeuge.

Damit lief es für die US-Tochter bedeutend besser als für die Muttergesellschaft Fiat. Die Italiener haben im zweiten Quartal trotz höherer Umsätze einen Gewinneinbruch erlitten. Das Nettoergebnis brach um mehr als die Hälfte auf 197 Millionen Euro ein. Grund dafür waren unter anderem höhere Steuerzahlungen. Fiats Erlöse stiegen dagegen um 4,7 Prozent auf 23,33 Milliarden Euro.

Noch vor wenigen Jahren stand Chrysler vor dem Aus. Der US-Autobauer hatte die Wirtschaftskrise des Jahres 2009 nur dank staatlicher Hilfe überlebt. Danach war Fiat eingestiegen. Zu Jahresbeginn hatten die Italiener die US-Tochter komplett übernommen und zum transatlantischen Autokonzern Fiat Chrysler verschmolzen.

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Gabriel Pankow / Dow Jones Newswires / dpa-AFX