Jeep Cherokee

Schiebt den Chrysler-Absatz in den USA weiter wuchtig an: der Jeep Cherokee. Bild: Chrysler

In Nordamerika läuft es weiter gut für den italienisch-amerikanischen Autokonzern. Das Plus von 20 Prozent, das die Chrysler-Gruppe mit seinen Marken Jeep, Dodge, Ram und Chrysler meldet, bedeutet nicht nur den besten Novemberabsatz seit 13 Jahren, es ist auch der inzwischen 56. Monat in Folge, den die Marke besser abgeschnitten hat als im jeweiligen Monat des Jahres zuvor. Unter dem Strich steht für Chrysler in den ersten elf Monaten ein Absatzplus von 16 Prozent auf knapp 1,9 Millionen Fahrzeugen.

Absatztreiber für den Autokonzern sind die in ihrem Modellprogramm auf SUV und Pickup fokussierten Submarken Jeep und Ram. Während Jeep den Absatz im November um 27 Prozent steigerte (57.489 Einheiten) und im Gesamtjahr um 44 Prozent (629.074 Einheiten) zulegen konnte, beträgt das Plus bei der Marke Ram 27 Prozent (420.511 Einheiten) auf das gesamte Jahr und 31 Prozent im November (40.864). Richtig heiß läuft dabei der Absatz des neuen Jeep Cherokee, von dem alleine knapp 161.000 Einheiten in den ersten 11 Monaten in Nordamerika verkauft wurden.

Nicht mithalten kann bei der Performance Chrysler selbst. Die Marke meldet zwar für November ein sattes Plus von 30 Prozent, verliert aber auf das Gesamtjahr zwei Prozent. Einen Absatzrückgang um vier Prozent verzeichnet Dodge. Dagegen kann die Marke Fiat, deren Nordamerika-Geschäft über Chrysler gesteuert wird, im bisherigen Verlauf des Jahres um sieben Prozent auf 42.337 Einheiten zulegen. Davon geht der Großteil auf das Konto des Fiat 500 und seinen Ablegern. Und: von Alfa 4c wurden im November die erste 24 Autos ausgeliefert.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern FCA Chrysler

Frank Volk