Elmar Degenhart

Conti-Chef Elmar Degenhart gibt sich beim Ausblick auf 2013 vorsichtig optimistisch. - Bild: Continental

Die Hannoveraner erhöhten ihren Umsatz um über sieben Prozent auf etwa 32,7 Milliarden Euro. Damit schnitten sie über der von Vorstandschef Elmar Degenhart angepeilten Marke von 32,5 Milliarden Euro ab.

Wie der Konzern am Montag auf Basis vorläufiger Eckdaten mitteilte, stieg der Anteil des operativen Gewinns am Umsatz von 10,1 auf 10,7 Prozent. Das entspricht einem bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern von knapp 3,5 Milliarden Euro.

Der Verkauf von Autoreifen in Deutschland sank im vergangenen Jahr um 10,1 Prozent auf 44,3 Millionen Stück. Damit erreichte der deutsche Markt 2012 nur knapp das Niveau von 2008. Die Gründe: Es wird weniger gefahren, und neue Reifen halten länger.

Noch schlimmer ist die Lage bei Reifen für Lastwagen: Statt des angenommenen Wachstums um ein Prozent auf gut drei Millionen Stück brach der Absatz um 11,9 Prozent ein auf knapp 2,7 Millionen.

Conti rechnet auch 2013 mit Zuwächsen

Für 2013 rechnet Conti mit Zuwächsen, Degenhart gab sich aber vorsichtig. Man werde das Tempo von 2012 nicht ganz halten können, sagte der Manager am Montag am Rande der Motorshow in Detroit. “Die Unsicherheit über den Verlauf der Pkw-Produktion und anderer für Continental wichtiger Absatzmärkte ist weiterhin groß”, erklärte er. Für 2013 strebe Continental ein Umsatzplus von rund fünf Prozent auf dann mehr als 34 Milliarden Euro an.

Die vollständigen Zahlen und den Nettogewinn nennt das Unternehmen bei der Bilanzvorlage am 7. März.

Alle Beiträge zum Stichwort Continental

dpa/Handelsblatt/Guido Kruschke