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Conti-Manager wegen Bestechlichkeitsverdacht in U-Haft. - Bild: Continental

Der frühere Vertriebsbeauftragte des Autozulieferers für Osteuropa, den Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika soll sich bei Auftragsvergabe und Gestaltung von Verträgen um mindestens rund 70.000 Euro bereichert haben. Die “Bild”-Zeitung hatte über den Fall am Mittwoch berichtet.

Wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte, sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Da es sich überwiegend um mögliche Auslandstaten handele, sei das Verfahren langwierig. Unter anderem müssten Rechtshilfeersuchen gestellt werden. Da weiterhin Verdunkelungsgefahr bestehe, sei der Verdächtige noch nicht aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Die Ermittlungsergebnisse müssten gesichert werden. Der Autozulieferer und Reifenhersteller Conti wollte sich nicht äußern.

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dpa/Guido Kruschke