Johnson Controls Headquarter

Johnson Controls hatte Anfang März die US-Investment Bank JPMorgan beauftragt, einen Verkauf der Sparte zu prüfen. - Bild: Johnson Controls

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Berufung auf vertraute Personen berichtet, sind erste Angebote auf dem Tisch, die die Sparte mit rund 1,2 Milliarden Dollar (920 Millionen Euro) bewerten. Dem Vernehmen nach finden nun Gespräche mit den Interessenten statt.

Der US-amerikanische Autozulieferer Johnson Controls hatte Anfang März die US-Investment Bank JPMorgan beauftragt, einen Verkauf der Sparte zu prüfen. Der französische Autozulieferer Valeo und die US-Elektronik-Firma Harman International sollen auch interessiert sein.

Johnson-Controls-Sparte paßt nicht zu Conti

Eine Conti-Sprecherin wollte die Gerüchte auf Anfrage nicht kommentieren. Konzernchef Elmar Degenhardt hatte bei der Bilanzvorlage Anfang März zwar Zukäufe von Unternehmen mit bis zu einer Milliarden Euro Umsatz in Aussicht gestellt. Allerdings wolle der Dax-Rückkehrer vor allem seine Nicht-Automobilsparte stärken, um sich unabhängiger vom klassischen Zulieferergeschäft zu machen, hatte Degenhardt damals gesagt. Damit würde die Johnson-Controls-Sparte nicht ins Beuteschema der Niedersachsen passen.

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dpa/Guido Kruschke