Autonomes Fahren Continental

Seit 2014 testet Continental automatisiertes Fahren auf öffentlichen Straßen in Japan. Bild: Continental

Als Systemintegrator spiele Continental eine "Schlüsselrolle" bei der Industrialisierung der Plattform. "Die Kooperation mit den beteiligten zentralen Partnern bietet die einmalige Chance, vorweg zu fahren und die Zukunftstechnologien schneller auf die Straße zu bringen", sagte Conti-Vorstandsmitglied Frank Jourdan.

BMW, Intel und Mobileye hatten bereits im vergangenen Jahr ein Bündnis geschmiedet, um eine technologische Plattform für hoch- und vollautomatisiertes Fahren zu entwickeln. Diese soll auch anderen Autoherstellern zur Verfügung gestellt werden. Mitte Mai hatte bereits der Conti-Rivale Delphi in der Partnerschaft eine ähnliche Rolle wie Continental übernommen. Intel ist derzeit dabei, die israelische Mobileye für rund 15,3 Milliarden US-Dollar (13,7 Mrd Euro) zu übernehmen.

Mit jedem weiteren direkten Zulieferer komme man dem Ziel näher, sagte BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich laut Mitteilung. "Wir wollen sicheres autonomes Fahren bis 2021 zur Serienreife bringen und diese Technologie aktiv gestalten."

Anfang April hatten Daimler und Bosch angekündigt, gemeinsam die Entwicklung des vollautomatisierten und fahrerlosen Fahrens vorantreiben wollen. Die beiden Unternehmen hatten eine Entwicklungskooperation vereinbart.

  • AR-HUD Technologie kann den Verkehr sicherer machen. Bild: Continental

    AR-HUD Technologie kann den Verkehr sicherer machen. Bild: Continental

  • Ab dem hochautomatisierten Fahren können spielerische Elemente eine zentrale Rolle im Dialog zwischen Fahrer und Fahrzeug einnehmen. Bild: Continental

    Ab dem hochautomatisierten Fahren können spielerische Elemente eine zentrale Rolle im Dialog zwischen Fahrer und Fahrzeug einnehmen. Bild: Continental

  • Contis und DigiLens ultradünnes, holografisches HUD ist im Vergleich zu bisherigen Systemen dreimal kleiner. Bild: Continental

    Contis und DigiLens ultradünnes, holografisches HUD ist im Vergleich zu bisherigen Systemen dreimal kleiner. Bild: Continental

  • Visteons Portfolio umfasst vier Ebenen von C-HUDs, die den Einsatz in der Luxusklasse, aber auch in Fahrzeuge des Massenmarktes ermöglichen. Bild: Visteon

    Visteons Portfolio umfasst vier Ebenen von C-HUDs, die den Einsatz in der Luxusklasse, aber auch in Fahrzeuge des Massenmarktes ermöglichen. Bild: Visteon

  • Mehr Platz für mehr Info: Das größere Blickfeld des neuen C-HUDs von Visteon zeigt zusätzliche Daten wie Anruferidentifikation oder Musikmenüs an. Bild: Visteon

    Mehr Platz für mehr Info: Das größere Blickfeld des neuen C-HUDs von Visteon zeigt zusätzliche Daten wie Anruferidentifikation oder Musikmenüs an. Bild: Visteon

  • Das neue W-HUD von Visteon nutzt  AR-Grafiken und erfasst die Dynamik von Verkehrsteilnehmern in Echtzeit. Bild: Visteon

    Das neue W-HUD von Visteon nutzt AR-Grafiken und erfasst die Dynamik von Verkehrsteilnehmern in Echtzeit. Bild: Visteon

  • Vom Fahrer-Arbeitsplatz zum fahrerlosen Cockpit: Der Fahrer kann die freigewordene Zeit für Tätigkeiten wie Spielen nutzen. Bild: Continental

    Vom Fahrer-Arbeitsplatz zum fahrerlosen Cockpit: Der Fahrer kann die freigewordene Zeit für Tätigkeiten wie Spielen nutzen. Bild: Continental