Continental breit

Dank weltweit boomenden Automärkte schwimmt Continental auf einer Erfolgswelle und dürfte neue Bestmarken bei Umsatz und Ergebnis erzielen. - Bild: Continental

Dank weltweit boomenden Automärkte schwimmt der Konzern auf einer Erfolgswelle, hat seine Schulden im Griff und dürfte in diesem Jahr trotz Gegenwind durch hohe Rohstoffpreise neue Bestmarken bei Umsatz und Ergebnis erzielen. Den Bericht für das zweite Quartal will die im MDax notierte Gesellschaft am 29. Juli vorlegen.

Die zehn von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten erwarten einen Umsatzanstieg von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 7,5 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) dürfte der Konsensschätzung zufolge bei 745 Millionen Euro herauskommen.

Conti bereinigt die Zahlen noch immer im Zusammenhang mit dem Kauf der früheren Siemens-Sparte VDO. Auf die Anteilseigner entfallen den Experten zufolge 280 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor.

Conti will in diesem Jahr den Umsatz insgesamt um zehn Prozent auf mehr als 28,5 Milliarden Euro steigern. Die bereinigte Umsatzmarge soll mindestens das Niveau des Vorjahres von 9,7 Prozent erreichen. Mithilfe der höheren Einnahmen sollen auch die Schulden sinken.

Geschmälert werden die Verdienstmöglichkeiten vor allem durch höhere Preise für Naturkautschuk, den Conti für seine Reifen braucht. Nach und nach werden die höheren Aufwendungen aber durch Preissteigerungen an die Kunden weitergegeben.

Deshalb glaubt Analyst Georg Stürzer von der UniCredit, dass die Belastungen durch die Rohstoffpreise im zweiten Quartal ihren Höhepunkt erreicht haben werden.

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dpa-AFX/Guido Kruschke