Continental

Für dieses Jahr erwartet Conti eine leichte Wachstumsabschwächung. Bild: Continental

Der Umsatz legte um 14 Prozent auf 39,2 Milliarden Euro zu, wie Continental am Montag (11.1.) in Hannover mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe 4,4 (2014: 3,88) Milliarden Euro betragen.

2016 rechnet Konzernchef Elmar Degenhart mit einem etwas langsameren Wachstum. Der Umsatz solle um etwa fünf Prozent auf 41 Milliarden Euro zulegen. Die operative Marge solle dabei sicher über der Marke von 10,5 (2015: 11,7) Prozent gehalten werden. Die Zahlen fielen wie erwartet aus. Beim Ausblick haben die Experten allerdings bei der Marge einen höheren Wert auf dem Zettel. Conti ist indes bekannt dafür, dass die Prognosen zum Jahresauftakt eher zurückhaltend sind.

Degenhart zeigte sich erfreut über das Abschneiden im vergangenen Jahr. Continental habe den profitablen Wachstumskurs in einem insgesamt anspruchsvollen Marktumfeld fortgesetzt. Im laufenden Jahr geht er nicht von einer Belebung des Gesamtmarkts aus. “Für 2016 rechnen wir mit einer leichten Steigerung der weltweiten Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis sechs Tonen Gesamtgewicht von rund 88 auf 89 Millionen Fahrzeuge weltweit”, sagte er. Im vergangenen Jahr sei der Markt von 87 auf 88 Millionen Stück gestiegen.

An der Börse kam der etwas vorsichtigere Blick auf das laufende Jahr deshalb nur zu Beginn nicht gut an. Die im Dax notierte Aktie verlor in den ersten Handelsminuten zeitweise mehr als drei Prozent, konnte sich aber schnell wieder erholen. Zuletzt lag das Papier, das 2015 mit einem Anstieg von 28 Prozent zu den stärksten Titeln im deutschen Leitindex gehört hatte, mit rund einem Prozent im Plus und war damit erneut einer der stärksten Dax-Werte.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern Continental Automobilzulieferer