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Continental hat einen neuen syndizierten Kreditvertrag unterzeichnet und damit das Fälligkeitenprofil weiter verbessert. - Bild: Continental

Der Vertrag sei mit rund 30 deutschen und internationalen Banken unterzeichnet worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Mitte Dezember hatten die Hannoveraner diesen Schritt bereits angekündigt.

Ein Darlehen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro hat den Angaben zufolge eine Laufzeit von drei Jahren, eine flexible, so genannte revolvierende Kreditlinie in Höhe von bis zu drei Milliarden Euro eine Laufzeit von fünf Jahren. Eine Continental-Sprecherin sagte, dass der Reifenhersteller aufgrund des niedrigen Zinsumfeldes “entsprechend” davon profitiere. Genauere Angaben wollte sie nicht machen.

Neu aufgelegt wurde nun der im April 2014 fällige Kredit. Der ursprünglich 2007 aufgelegte syndizierte Kredit über 13,5 Milliarden Euro wurde in der Zwischenzeit im Wesentlichen durch die Begebung von fünf Anleihen und die Generierung freier Mittel (Free Cashflow) um fast neun Milliarden Euro zurückgefahren.

Ein Großteil der Schulden bei Continental geht auf die teure Übernahme der früheren Siemens-Tochter VDO zurück. Conti hatte VDO im Jahr 2007 für rund 11,4 Milliarden Euro gekauft und den Großteil über Kredite finanziert. Zum Ende des dritten Quartals 2012 betrug der Schuldenstand rund 6,8 Milliarden Euro.

Continental legt seine vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2012 auf der Jahrespressekonferenz am 7. März 2013 in Frankfurt/Main vor.

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dpa/Guido Kruschke