In Europa vertreibt Daihatsu die Kleinwagen Cuore, Sirion und Materia  sowie das SUV Terios aktuell

In Europa vertreibt Daihatsu die Kleinwagen Cuore, Sirion und Materia sowie das SUV Terios aktuell noch in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Belgien, Zypern, Österreich, den Kanaren, Portugal, Irland, Island, Griechenland, auf Gibraltar und Zypern sowie in Schweden, Norwegen, in den Niederlanden, der Schweiz und auf Malta.

Die japanische Kleinwagenmarke und Toyota-Tochter wird zum 31. Januar 2013 den Vertrieb in Deutschland und Österreich einstellen, gab das Unternehmen jetzt bekannt. In Europa vertreibt Daihatsu die Kleinwagen Cuore, Sirion und Materia sowie das SUV Terios aktuell noch in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Belgien, Zypern, Österreich, den Kanaren, Portugal, Irland, Island, Griechenland, auf Gibraltar und Zypern sowie in Schweden, Norwegen, in den Niederlanden, der Schweiz und auf Malta.

Die Daihatsu Motor Co., Ltd., hat heute bekannt gegeben, dass das deutsche und österreichische Vertriebsnetz von Daihatsu zum 31. Januar 2013
aufgelöst wird. Damit zieht sich das Unternehmen als Anbieter von Neuwagen von den genannten Märkten zurück. Zwar werden die Verträge zwischen der Daihatsu Deutschland GmbH und den deutschen Vertriebspartnern zum 31. Januar 2013 gekündigt. Allen Vertriebspartnern wird jedoch angeboten, ihre Tätigkeit als Service-Partner fortzusetzen und auch weiterhin Serviceleistungen für Daihatsu Fahrzeuge anzubieten.. Das Service- und Teilegeschäft von Daihatsu werde somit aufrecht erhalten, hieß es. Daihatsu wird auch über 2013 hinaus die Versorgung mit Ersatzteilen sicherstellen, Garantieansprüche werden weiterhin gewährleistet.

Laut KBA waren zum 1. Januar 2010 mehr als 145.000 Daihatsu-Modelle auf Deutschlands Straßen unterwegs (Marktanteil: 0,3 Prozent bei 41,7 Millionen Einheiten Pkw-Bestand). Das waren bereits über drei Prozent weniger als im Jahr zuvor. 2010 wurden insgesamt nur noch 5.317 Einheiten neu angemeldet ? rund die Hälfte weniger als im Prämienjahr 2009. Der Marktanteil der Toyota-Tochtermarke fiel bei den Neuzulassungen somit  0,2 Prozent.  Auch in Europa läuft die Marke unter ferner liefen und wird vom ACEA gar nicht separat erfasst. Im europäischen Herstellerverband sind nur die Marken Toyota mit Lexus des japanischen Automobilkonzerns Mitglieder.

Daihatsu-Fahrzeuge gibt es seit 1977 in Deutschland. Zunächst führte die Münchner Firma Inthelco Nutzfahrzeuge der Nippon-Marke ein. Zwei Jahre später erhielt das Unternehmen Walter Hagen & Co. einen Generalimporteursvertrag für Pkw-Modelle. 1989 nahm schließlich die Daihatsu Deutschland GmbH mit Sitz in Tönisvorst bei Krefeld ihre Aktivitäten auf. Das deutsche Vertriebsnetz umfasst rund 333 Handels- und 52 Servicebetriebe.

Die Daihatsu Motor Co., LTD., mit Sitz im japanischen Osaka wurde im Jahr 1907 zur Entwicklung und Produktion von Verbrennungsmotoren gegründet. Seit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit Toyota im Jahr 1967 ist Daihatsu das Herzstück des Konzerns im Kleinwagensegment. Im Geschäftsjahr 2010, das am 31. März 2010 endete, verkaufte das Unternehmen weltweit 1,27 Millionen Fahrzeuge, davon wurden 868.461 Fahrzeuge unter der Marke Daihatsu abgesetzt. Daihatsu beschäftigt weltweit rund 13.600 Mitarbeiter und verfügt in 130 Ländern über Produktions-, Verkaufs- und Service-Standorte.