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Führt der Mercedes AMG-Schriftzug bald das MV Agusta-Logo im Untertitel?. – Bild: Daimler

Laut dem Bericht laufen die Verhandlungen zwischen den Stuttgartern und dem im norditalienischen Varese beheimateten Motorradbauer bereits seit längerer Zeit und stünden nun unmittelbar vor dem Abschluss. Der Deal, der die Übernahme eines Anteils von bis zu 25 Prozent vorsieht, sei so gut wie sicher, schreibt die SZ unter Berufung auf Mailänder Finanzkreise. Abgewickelt werden soll der Einstieg demnach so: Daimler will die Anteile offenbar über seine Sportwagen-Tochter AMG abwickeln, die Rede ist von einer Investition in Höhe von rund 30 Millionen Euro. Offenbar soll aber nur ein Teil davon als Cash der Agusta-Eigentümerfamilie Castiglioni zufließen. Der Rest der Stuttgarter Millionen solle direkt in Investitionen für die Motorrad-Marke münden. MV Agusta genießt in Zweiradkreisen einen legendären Ruf, hat aber auch schwierige Zeiten hinter sich. Richtig kritisch für den Fortbestand der Marke sah es aus, nachdem Eigner Harley Davidson nach nur zwei Jahren 2010 das Handtuch warf. Danach kaufte die Familie Castiglioni die Marke zurück und führte sie als kleiner, exklusiver Motorradbauer zurück in die Erfolgsspur. In diesem Jahr plant MV Agusta den Verkauf von 9.500 Motorrädern, in den nächsten Jahren soll der Umsatz auf 200 Millionen Euro verdoppelt werden.

Geht der Deal wie geplant über die Bühne, befindet sich Daimler in guter Gesellschaft. Auch andere deutsche Autobauer sind im Motorradgeschäft aktiv. Zuletzt stieg VW über seine Tochter Audi beim italienischen Hersteller Ducati ein. Bei BMW gehören Motorräder sowie so zum traditionellen Geschäft.

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fv