Dieter Zetsche

Neben dem Vertrauen in die Technologie sieht Zetsche die Wichtigkeit in den politischen Rahmenbedingungen. Bild: Daimler

| von Jennifer Kallweit

Das fahrerlose Fahren stehe und falle mit der technischen Zuverlässigkeit, sagte Zetsche dem Weser-Kurier. Auch in dieser Hinsicht seien Unfälle wie im Mai mit einem computergesteuerten Tesla-Auto in den USA „verheerend“. Wichtig seien zudem die politischen Rahmenbedingungen.

Vor einem verbreiteten Einsatz autonomer Autos stehe zunächst der Einzug von immer mehr teil-autonomen Assistenzsystemen ins Cockpit. Zetsche erklärt: „Der nächste Schritt ist das fahrerlose Fahren: Die extrem anspruchsvollen Module und Sensoren, die wir dazu brauchen, werden nicht vor 2021 verfügbar sein.“

Das autonome Auto gebe den Menschen wertvolle Zeit-Ressourcen zurück, so Zetsche. „Es gibt ja schon heute viele Fahrer, die sich während der Fahrt lieber mit dem Smartphone beschäftigen. Leider. Beim autonomen Auto ist das aber kein Problem mehr: Sie können tun, was immer Sie möchten - lesen, schlafen, fernsehen, surfen, chatten oder auch arbeiten.“

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