Joachim Schmidt

Joachim Schmidt: "Mit starken Zugewinnen in den USA und in Wachstumsmärkten sei der schwächelnde europäische Märkte ausgeglichen worden" - Bild: Daimler

Weltweit setzten die Schwaben 130 040 Fahrzeuge der Marken Mercedes, AMG, Smart und Maybach ab, wie Daimler am Mittwoch mitteilte. Das waren 6,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

“Wir setzen auch im Mai den positiven Absatztrend fort”, sagte Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt. “In vielen Märkten Europas und Asiens sowie in den USA verzeichnen wir stabile Zuwächse. Dabei laufen die neue E-Klasse und der CLA in den großen Märkten gerade erst an.” Und im Juli wird die Anfang Mai vorgestellte neue S-Klasse bei den ersten Händlern stehen.

Einzig auf dem Heimatmarkt schwächelte die Marke mit dem Stern

In Europa lieferte Mercedes-Benz im Mai 57.759 Fahrzeuge aus (+4,9 Prozent) und konnte damit in allen großen Märkten Marktanteile hinzugewinnen. Dabei gehörten insbesondere Großbritannien (+17,3 Prozent) und die Wachstumsmärkte Russland (+13,8 Prozent) und Türkei (+93,9 Prozent) zu den Absatztreibern. Auf dem insgesamt rückläufigen Heimatmarkt Deutschland (Gesamtmarkt -9,9 Prozent) steigerte Mercedes-Benz seinen Marktanteil auf über neun Prozent und behauptet mit 22.382 verkauften Fahrzeugen erfolgreich seine Stellung als zulassungsstärkster Premiumhersteller.

In den USA hat die Marke Mercedes-Benz im Mai mit 24.713 abgesetzten Fahrzeugen erneut einen Verkaufsbestwert erzielt (+9,8 Prozent) und bleibt damit seit Jahresbeginn absatzstärkster Premiumhersteller.

In der Region Asien/Pazifik etablierte sich Mercedes-Benz in Japan mit einem Absatzplus von 60,4 Prozent als Marktführer unter den Importeuren. Auch in China und Hongkong liefen die Geschäfte gut: Mit 17.684 abgesetzten Einheiten erzielte Mercedes-Benz im Mai einen Zuwachs von sieben Prozent, seit Jahresbeginn verbuchten die Deutschen in dem wichtigen Markt jedoch ein Minus von 3,8 Prozent. Zu dem Plus hätten insbesondere die sportlichen Geländewagen (SUV) und die neuen Kompaktmodelle beigetragen.

Weiter rückläufig entwickelte sich die Nachfrage nach Daimlers Stadtauto smart, für den der Autobauer erst im nächsten Jahr eine Neuauflage plant. Der Zweisitzer verkaufte sich im Mai nur noch 8680 Mal. Das sind 8,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Seit Jahresbeginn sanken die Absatzzahlen um 6,4 Prozent.

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dpa/Daimler/Guido Kruschke