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Daimler ist aufgrund seines starken China-Geschäfts gut ins neue Jahr gekommen. Bild: Daimler

Der um Sondereffekte bereinigte Ebit-Gewinn habe im ersten Quartal knapp fünf Milliarden Euro betragen, teilte der Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen mit. Experten hatten nach Angaben des Unternehmens knapp vier Milliarden Euro erwartet.

Inklusive der Sondereffekte habe der operative Gewinn bei knapp 5,8 Milliarden Euro gelegen. Hier lag die durchschnittliche Analystenprognose den Angaben des Unternehmens zufolge bei knapp fünf Milliarden Euro. Im ersten Quartal des vergangenen Jahres hatte Daimler wegen der Belastungen der Corona-Krise vor Zinsen und Steuern lediglich 617 Millionen Euro verdient. Vor Sondereffekten betrug das Ebit im ersten Quartal 2020 rund 719 Millionen Euro. Detaillierte Zahlen für das erste Quartal will der Konzern am 23. April veröffentlichen.

Daimler setzt auf E-Mobilität

Einen großen Teil des Daimler-Geschäfts wird in Zukunft der Bereich Elektromobilität ausmachen. Konzernchef Ola Källenius hält einen schnelleren Durchbruch der E-Mobility als bisher vom Autokonzern angepeilt für denkbar. Zurzeit spüre man eine "starke Nachfrage" nach rein elektrischen Autos und Hybridfahrzeugen, sagte Källenius anlässlich der Vorstellung der neuen Elektro-Luxuslimousine EQS. Wenn man dieses Momentum in die Zukunft projiziere, "dann kann es durchaus sein, dass die Planungsgrundlagen, die wir bisher gehabt haben, vielleicht zu konservativ sind, dass es schneller gehen kann, dass es mehr sein kann".

Nach aktuellem Stand peilt Daimler in seiner Pkw-Sparte bis 2030 einen Absatzanteil elektrifizierter Autos von mehr als 50 Prozent an. Im ersten Quartal 2021 betrug der Anteil von E-Autos am Gesamtabsatz erst zehn Prozent, allerdings wächst der Sektor gerade stark. Details zu den Gedankenspielen, den Zielwert möglicherweise schneller zu erreichen, wollte Källenius auf Nachfrage nicht nennen.

Mit Blick auf den derzeitigen Mangel an Computerchips, der auch die Autoindustrie trifft und teils zu Produktionsunterbrechungen führt, sagte Källenius den Sendern RTL und n-tv, man manage die Lage, aber die Probleme seien noch nicht überwunden. Man brauche "wahrscheinlich dieses Jahr", um das Gesamtsystem wieder in eine Balance zu bringen.

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dpa