Joachim Schmidt breit

Joachim Schmidt: "Mit Zugewinnen in China und Europa startet Daimler mit Zuversicht in die zweite Jahreshälfte. - " - Bild: Daimler

Im Juli legte die Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars beim Absatz um 18 Prozent auf 124.469 Autos zu, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Ohne die schwächelnde Marke Smart kletterten die Verkäufe der Daimler-Kernmarke Mercedes-Benz sogar um genau ein Fünftel auf 116.790 Stück.

Selbst auf dem Krisenmarkt Europa legte Daimler um mehr als 15 Prozent zu – und das trotz des aktuellen Zulassungsverbots seiner Kompaktwagen in Frankreich, das Paris in dem schwelenden Streit um ein Kältemittel für Autoklimaanlagen erlassen hat.

“Die neue E-Klasse ist ein voller Erfolg, unsere Kompakten sind gefragt wie nie zuvor”, sagte Vertriebschef Joachim Schmidt.

Trotz Bestwerten in China liegen die Schwaben hinter der Konkurrenz

Selbst das zeitweise Sorgenkind China glänzte mit Bestwerten: Hier legte Daimler im Juli um fast ein Drittel auf 18.530 Wagen zu. In den ersten sieben Monaten liegen die Stuttgarter damit aber nur 3,5 Prozent über dem Vorjahr.

Auf dem größten Automarkt der Welt fahren die Schwaben der Konkurrenz von BMW und der Volkswagen-Tochter Audi noch deutlich hinterher.

Weltweit will Daimler in diesem Jahr über 1,4 Millionen Autos seiner Kernmarke Mercedes-Benz absetzen. Nach sieben Monaten liegen die Schwaben bei 811.227 Stück – ein Plus von gut acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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dpa/Guido Kruschke