Montage von Kühlschläuchen an Batteriemodulen bei der Deutschen ACCUmotive in Kamenz.

Daimler stellt in der Batteriefertigung in Kamenz 140 Mitarbeiter neu ein. Ein Großteil kommt von Li-Tec, einer weiteren Daimler-Tochter, die Ende des Jahres die Zellenfertigung einstellt. Bild: Daimler

Ein Großteil der Beschäftigten kommt von Batteriezellen-Fertiger Li-Tec. Den Bereich macht der Autokonzern Ende 2015 dicht.

Die Zahlen nannte Accumotive-Geschäftsführer Frank Blome am Dienstag. Ende vergangenen Jahres hatte Daimler bekanntgegeben, die Produktion von Batteriezellen bei Li-Tec Ende 2015 einzustellen. Der Stellenaufbau in der Batteriefertigung sichere einem Großteil der Li-Tec-Belegschaft die Weiterbeschäftigung am Standort Kamenz, so Blome. Li-Tec soll als Forschungsgesellschaft mit 27 Mitarbeitern weitergeführt werden. Rund 70 Li-Tec-Mitarbeiter wechseln in eine Transfergesellschaft, andere hätten befristete Verträge. Zuletzt hatte Li-Tec in Kamenz rund 260 Mitarbeiter.

Während sich die Produktion von Batteriezellen nicht als wirtschaftlich erwiesen hat, rechnet Accumotive-Chef Blome in den nächsten Jahren mit einer steigenden Nachfrage nach Batteriesystemen. Das Unternehmen stellt Lithium-Ionen-Batterien für Elektro- und Hybridautos sowie die Industrie her. Nach eigenen Angaben will Daimler in den nächsten Jahren rund 100 Millionen Euro in die Deutsche Accumotive investieren. Derzeit entsteht auf dem Gelände eine dritte Produktionshalle, insgesamt verfügt das Unternehmen über rund 20.000 Quadratmeter an Produktions- und Logistikfläche.

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dpa/fv