Mercedes-S-Klasse

Ragt in einem hervorragenden Verkaufsjahr für Mercedes heraus: die neue S-Klasse. Bild: Daimler

Für Ola Källenius, der im kommenden Jahr in den Daimler-Vorstand aufrücken soll und der als einer der Kronprinzen für die Nachfolge von Konzernchef Dieter Zetsche gilt, ist das erste Jahr als Vertriebschef von Mercedes-Benz eines mit Sternchen. “Bereits im November haben wir den Gesamtabsatz des Vorjahres übertroffen. Damit wird 2014 ein neues Rekordjahr werden?, so Källenius.

In Europa verkaufte die Premiummarke im November 61.060 Fahrzeuge, 13,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im hart umkämpften deutschen Markt verzeichnete das Stuttgarter Unternehmen mit 23.373 verkauften Einheiten ein Absatzplus von 9,2 Prozent und behauptete seine Marktführerschaft unter den Premiumherstellern.

In der NAFTA-Region wurden im November 38.740 Einheiten ausgeliefert (+2,3 Prozent). In den USA, dem weltweit größten Markt von Mercedes-Benz, konnte der stärkste Monat in der Geschichte verzeichnet werden. Mit 34.578 verkauften Fahrzeugen war die Marke Premiumhersteller Nummer Eins (+0,6%). In Kanada stieg der Absatz um 19,6% auf 3.282 Einheiten.

Deutliches Wachstum auch in der Region Asien/Pazifik: Um 23,3 Prozent übertreffen die Verkaufszahlen dort den Novemberwert des Vorjahres. In China wurden mit 26.184 Einheiten 23,1 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn stieg die Nachfrage um 30 Prozent auf 252.819 Fahrzeuge.

Auch beim Blick auf die Mercedes-Baureihen vermeldet der Autobauer Rekorde auf breiter Front. Im Kompaktwagensegment mit A-, B-, CLA- und GLA-Klassen liegt das Plus seit Jahresbeginn bei 24 Prozent.
Im Jahr der C-Klasse stieg der Absatz von Limousine und T-Modell im November um 53,3 Prozent auf 38.095 Einheiten und selbst die etwas angejahrte E-Klasse konnte die Verkäufe um 9,7 Prozent auf 235.485 Einheiten seit Jahresbeginn steigern.

Im Luxussegment strahlt der Glanz der S-Klasse heller denn je: 93.307 seit Jahresbeginn verkaufte S-Klasse-Limousinen bedeuten eine Steigerung von 88,6 Prozent und einen weiteren Absatzrekord.

Erwartungsgemäß schwächer läuft es angesichts der Markteinführung des neuen Modells bei der Kleinwagnmarke Smart. Diese kommt in den ersten 11 Monaten auf 79.502 verkaufte Autos und liegt damit weit unter dem Wert von über 100.000 Einheiten des vergangenen Jahres. Angesichts der positiven Resonanz auf das neue Doppelpack aus Fortwo und Forfour zeigt sich der Hersteller aber zuversichtlich, dass es 2015 schwungvoll nach oben geht.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern Daimler Fahrzeugabsatz

fv