Car2go Wien

Inzwischen eine weltweite Mobilitätsalternative: Daimler-Tochter Car2go von Daimler will bis Jahresende eine Million Kunden erreichen. - Bild: Daimler

Zur Erreichung dieses Ziels will sich Smart noch stärker als bisher auf ausgewählte Großstädte weltweit konzentrieren und das Angebot des Portals Moovel ausbauen. So werde Moovel künftig nicht nur zehn Verkehrsmittel kombinieren ? vom Leihfahrrad über Taxi, Bus und Bahn bis zu Fernbus und Car2go ?, sondern sich dabei auch die Mobilitätspräferenzen der Kunden merken und bei späteren Suchen beachten. Künftig werde ein Moovel-Kunde über die App nicht nur eine Verbindung planen, sondern mit dem Smartphone auch die Verkehrsmittel benutzen können. So werde das Smartphone den Zugang zum Car2go-Smart freigeben und faktisch zum Fahrzeugschlüssel. “In Zukunft bietet Moovel über das Smartphone Zugang zu allen Diensten”, beim Henrich beim Kongress der Fachzeitschrift auto motor und sport.

Wenn das pilotierte Fahren in den Smart Einzug hält, rechnen Henrich und Winkler mit einem Absatz-Boom beim Autowinzling im Daimler Portfolio. Ebenfalls als große Absatzchance für die Marke sieht Winkler dadurch, dass imer mehr Metropolen die Zufahrt in die Innenstädte mit Maut belegen. “In London kostet einmal in die Stadt fahren 12 Pfund. Bei vier Fahrten in die Stadt hat man schon die Leasingrate für den E-Smart heraus,” so die Smart-Chefin. Die Rechnung geht freilich nur auf, wenn die Städte Elektroautos von Mautsystemen befreien, diese beim Parken bevorzugt und die E-Autos von der Kfz-Steuer befreit werden.

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Frank Volk