Daimler Mercedes-Benz EQC

Daimler-Chef Dieter Zetsche, Thomas Strobl, stellvertretender Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Eröffnung des Daimler Prüf- und Technologiezentrums Immendingen vor einem Mercedes-Benz EQC. Bild: Daimler

"Wir wollen bis zu 80 Prozent der Erprobungsfahrten, die wir bislang auf öffentlichen Straßen in Süddeutschland fahren, hierher verlagern", sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche am Mittwoch (19. September) bei der Einweihung des neuen Prüf- und Technologiezentrums. Das bringe auch mehr Sicherheit.

Daimler hat in Immendingen gut 100 Kilometer südlich von Stuttgart auf einem ehemaligen Kasernengelände für gut 200 Millionen Euro ein neues Prüf- und Technologiezentrum errichtet. Neben diversen Teststrecken könnten dort auf extra ausgewiesenen Flächen auch Fahrmanöver mit von Computer gesteuerten Autos getestet werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betonte bei der Einweihung die Bedeutung neuer Gesetze in dem Bereich. "Wir brauchen natürlich auch den rechtlichen Rahmen. Hier haben wir wichtige Schritte gemacht." In Deutschland wurde im vergangenen Jahr ein Gesetz beschlossen, das hoch- und vollautomatisiertes Fahren grundsätzlich erlaubt - solange ein Mensch am Steuer sitzt und eingreifen kann.

Die Politik müsse die Fragen des autonomen Fahrens intensiv erklären, sagte Merkel. Das erste Unfallopfer der Technologie werde noch einmal anders diskutiert in der Gesellschaft als ein Opfer im bisherigen Verkehr. Erst im März hatte es in den USA einen tödlichen Unfall mit einem Testwagen des Fahrdienstleisters Uber gegeben.

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    Beim autonomes Fahren müssen die Sensoren und Kameras auch bei Nacht hoch präzise und absolut zuverlässig arbeiten. Bild: press-inform

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    VWs einstiger Chief Digital Officer Johann Jungwirth befürchtet, dass die europäischen Hersteller beim Wettlauf um das autonome Fahren ins Hintertreffen geraten könnten. Bild: press-inform

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    Auch Daimlers Chefjuristin Renata Jungo Brüngger mahnt: Die Gesetzgebung muss mit der technischen Entwicklung Schritt halten, sonst können wichtige Innovationen beim automatisierten und autonomen Fahren nicht auf die Straße kommen. Bild: press-inform

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    Der neue Audi A8 verfügt über autonome Fahrfunktionen, die aber noch nicht freigeben sind. Bild: press-inform

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    Mercedes hat eine autonom fahrende S Klasse auf Welttournee geschickt. Bild: press-inform

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    Autonome Ford-Modelle drehen in den USA schon seit längerem ihre Runden und sammeln wichtige Erkenntnisse für die Serienreife. Bild: press-inform

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    Auch BMW macht beim autonomen Fahren Fortschritte. Bild: press-inform

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    Bis zum autonomen Fahren Level fünf, also ohne Lenkrad und Pedalerie, sind noch einige Hürden zu meistern. Bild: press-inform

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    Die Rechenleistung, die für das autonome Fahren benötigt wird, ist immens. Bild: press-inform

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    Kia zeigte bereits erste autonome Prototypen auf Basis des Soul EV. Bild: press-inform

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    Mercedes und Bosch arbeiten bei der Entwicklung autonomen Fahrens eng zusammen. Bild: press-inform

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    ZF und Nvidia kooperieren bei der Erforschung der künstlichen Intelligenz. Bild: press-inform

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    Waymo kooperiert bei der Entwicklung seiner autonomen Systeme mit mehreren Herstellern, darunter Fiat Chrysler. Bild: press-inform