Daimler eröffnet Software-Factory MBition in Berlin

Gregor Zetsche, CEO von MBition: „Als Kreativitäts- und Innovationsschmiede mitten in Europa ist Berlin ein idealer Standort, um die besten internationalen Köpfe zu finden und innovative Software zu kreieren.“ Bild: Daimler

„MBition ist ein integraler Bestandteil des internationalen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks von Daimler und wird in den nächsten Jahren stark wachsen. Als Kreativitäts- und Innovationsschmiede mitten in Europa ist Berlin ein idealer Standort, um die besten internationalen Köpfe zu finden und innovative Software zu kreieren“, sagt Gregor Zetsche, Sohn des langjährigen Daimler-Chefs Dieter Zetsche. Der 32jährige Ingenieur arbeitet seit 2011 bei Daimler und wird ab 1. März 2019 die Geschäfte von MBition als CEO verantworten. 

 

 

MBition definiert sich als Teil des weltweiten Daimler-Entwicklungsnetzwerkes, das vom Silicon Valley in Kalifornien über Stuttgart, Israel und Indien bis nach China reicht. Die Software aus Berlin soll das Konzern-Know-how für die Mobilität der Zukunft stärken: Das Auto wandelt sich zum vollvernetzen Ort, an dem Menschen digitale Dienste jederzeit und einfach nutzen können. Gleichzeitig baut MBition ein Ökosystem auf mit dem Ziel, zusammen mit externen Software-Spezialisten und Kooperationspartnern jederzeit flexibel und schnell agieren zu können. In enger Verzahnung mit der Mercedes-Benz Entwicklung in Sindelfingen soll MBition zukünftige Software für das gesamte Fahrzeug entwickeln und dabei eigenständig den Grundstein für die nächste Generation des aktuellen Multimediasystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) legen. 

„Unsere Fahrzeuge sind Plattformen für digitalen Fortschritt. MBition verbindet die Flexibilität eines Startups mit den Ressourcen eines Weltkonzerns und unterstützt uns mit agiler Softwareentwicklung maßgeblich dabei, den Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden“, sagte Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. 

Berlin sei als Standort gewählt worden, weil sich die Hauptstadt zu einem der weltweit attraktivsten IT-Hotspots entwickelt habe. Viele IT-Unternehmen siedeln sich in der Metropole an, ambitionierte Jungunternehmer gründen jährlich rund 500 digitale Start-ups.