Mazda_rückruf_Parkbremse

Auch bis Juni 2016 gebaute Mazda 3 Modelle müssen aufgrund von Problemen mit der Parkbremse in die Werkstatt. Bild: Mazda

| von Frank Volk

Ursache des Problems ist wie in vielen Fällen auch beim aktuellen Großrückruf von Mazda eine Bagatelle: durch einen Konstruktionsfehler bei der Gummiabdeckung der Parkbremse kann Wasser in die Bremse gelangen. Kommt es dadurch zu Korrosion an Komponenten, könne dies im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Parkbremse nicht mehr richtig funktioniert – was offensichtlich auch schon geschehen ist: in Japan liegen 88 Beschwerden vor, zudem gibt es Berichte über zwei Unfälle außerhalb Japans. Diese haben wohl auch dazu geführt, dass sich der Autobauer zu einem weltweiten Rückruf entschlossen hat.

Betroffen sind 539.166 Einheiten der Modelle Mazda 6 und Mazda 3, die zwischen Oktober 2012 und Juni 2016 produziert wurden. Der Hersteller plant den Austausch der fehlerhaften Gummiabdeckung.

Für Mazda ist dies der zweite Großrückruf binnen weniger Monate. Erst im Februar mussten die Japaner 460.000 Autos wegen Problemen mit den Diesel-Motoren in die Werkstätten beordern.

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