Autonhandel Deutschland

Bereits 70 Prozent der Autohändler und Kfz-Betriebe nehmen Kurzarbeitergeld in Anspruch, hat eine aktuelle Blitzumfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ergeben, an der 1.069 Betriebe teilgenommen haben, Bild: ProMotor

| von Roswitha Maier

Dies geht aus einer Meldung des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hervor. Für die Mitarbeiter im Verkauf hätten sogar 90 Prozent der Betriebe Kurzarbeit beantragt.

In Deutschland ist zur Eindämmung der Pandemie auch der stationäre Autohandel untersagt worden. Das sei für viele Autohändler eine Katastrophe, weil das Verbot die verkaufsstarke Frühjahrssaison treffe. Die dadurch verursachten Umsatzausfälle könnten, abhängig von der Dauer der Krise, für viele Unternehmen existenzbedrohend werden, beklagt der Verband.

ZDK-Präsident Jürgen Karpinski forderte eine Erhöhung des Kurzarbeitergelds. Ein Kurzarbeitergeld von 60 oder 67 Prozent des pauschalierten Netto-Entgelts werde bei vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kfz-Gewerbe zu finanziellen Schwierigkeiten führen. Das Kurzarbeitergeld müsse deshalb auf 80 beziehungsweise 87 Prozent erhöht werden. "Da die überwiegend kleinen und mittelständischen Kfz-Betriebe meist nicht über die notwendigen wirtschaftlichen Rücklagen verfügen, um diese Lücke zu schließen, sollte dies auf dem Weg staatlicher Ausgleichszahlungen erfolgen", forderte Karpinski.

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