ZDK Autohandel

In Europa lagen die Neuzulassungen im Juli um zwei Prozent unter dem Vorjahreswert. - Bild: ZDK

Insgesamt lagen die Neuzulassungen im Juli in Europa um zwei Prozent unter dem Vorjahreswert, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag in Berlin mitteilte. Es kamen 1,05 Millionen Neuwagen auf die europäischen Straßen.

In den neuen EU-Ländern ging die Pkw-Nachfrage im Juli um drei Prozent zurück, auch hier war die Entwicklung dem VDA zufolge von großen Unterschieden geprägt. Während in Polen sechs Prozent weniger Pkw neu zugelassen wurden, stieg der Absatz in der Tschechischen Republik um sechs Prozent. Seit Jahresbeginn wurden in den neuen EU-Ländern mit 443.100 Einheiten ein Prozent mehr Pkw zugelassen als im Vorjahr. Von den übrigen großen europäischen Märkten verzeichnete Italien ein Minus von elf Prozent, in Frankreich ging der Absatz um sechs Prozent zurück. In Großbritannien sowie Spanien sanken die Neuzulassungen jeweils um vier Prozent.

In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres verzeichnete der Pkw-Markt Westeuropas mit 7,964 Millionen Neuzulassungen ebenfalls einen Rückgang von zwei Prozent.

Der russische Light-Vehicles-Markt (Pkw und Light Trucks) wuchs im Juli auf Jahressicht um 26,7 Prozent auf 224.600 Einheiten. Besonders auf dem US-Markt sind die deutschen Automobilhersteller nach Angaben des VDA weiterhin sehr erfolgreich unterwegs. Während die gesamte Light-Vehicles-Nachfrage (Pkw und Light Trucks) in den USA im Juli mit 1,056 Millionen Fahrzeugen nahezu stagnierte (plus 0,9 Prozent), konnten die deutschen Marken ihren Absatz um über 15 Prozent steigern.

Auf den weiteren Weltmärkten glänzte im Juli China erneut mit einer Wachstumsrate von gut elf Prozent. Die Verkäufe in Russland stiegen kräftig um mehr als ein Viertel. Auf dem weitgehend stagnierenden US-Markt konnten die deutschen Hersteller ihre Verkäufe um mehr als 15 Prozent steigern.

dpa/Dow Jones Newswires/Guido Kruschke